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Traumreise

Aller Anfang ist Konvex · 2017

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Der Morgen wird kommen,
während die Nacht mich kühlt.
Erinnerungen werden nicht genommen,
nur oftmals aufgewühlt.

Allein sind die Stunden lang,
denn Zeit ist subjektiv.
Früher waren sie halb so lang,
heute sind sie tief.

Mir ist warm, mir ist kalt,
hoff’ auf den Morgen, hoffe, er kommt bald.
Will nicht bleiben, will nicht gehen,
will nichts und niemanden mehr sehen.

Gedanken kreisen,
und ich find’ keinen Schlaf.
Ich würde gern mit dir reisen,
doch ich bin noch hellwach.

Fixiere das Dunkel vor meinen Augen,
ich sehe glasklar.
Eigentlich kann ich es nicht glauben
ist alles Wirkliche wahr?

Mir ist warm, mir ist kalt,
ich hoff’ auf den Morgen, hoffe, er kommt bald.
Will nicht bleiben, will nicht gehen,
will nichts und niemanden mehr sehen.

Gedanken kreisen und ich find’ keinen Schlaf,
ich würde gern mit dir reisen, doch ich bin noch hellwach.
Für immer bei dir bleiben, doch ich finde keinen Schlaf.

Wir alle wollen ins Land der Träume,
es gibt nur einen Weg.
Ins Land der endlosen Räume
führt nur ein schmaler Steg.

Ich gehe allein auf weiter Flur,
fühle keine Grenzen, die Sterne nur.
In ferne Welten tauche ich ein,
ich werde klein, immerzu klein.

Ja, ich will mit dir reisen, ja, ich bin soweit,
für immer bei dir bleiben – in einem Raum ohne Zeit.