Stummes Theater
Vom Suchen und Finden · 2016
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Es war längst an der Zeit, dass ich etwas überdachte nach all der verlorenen Energie. Es war längst an der Zeit, dass ich etwas aus mir machte: Wenn, dann jetzt oder nie. Oh, die Passivität ist das, was mich verrät, schaut mich gnadenlos an und sagt nichts. Denn euer eiserner Blick schreckt mich zwei Stück zurück ich schau’ weg und frage nichts. Wohin ich geh’? Ein stummes Theater – ich kann’s ja verstehn’: Die Bühne, die ist klein, und es gibt kaum noch Platz, sich frei um seine eigene Achse zu drehn. Tage vergingen, ohne dass ich das erkannte denn die Bequemlichkeit siegt. Tag ein, Tag aus zieht der Westwind dann ins Land, bis das Kalkül sich verbiegt. Es reifte der Plan, durch die Wolken zu fahr’n, weit hinfort in ein neues Gebiet. Tod dem Trott und Norm, die uns alle konform wie die Mutter ihr kleines Kind liebt. Wohin ich geh’? Ein stummes Theater – ich kann’s ja verstehn’: Die Bühne, die ist klein, und es gibt kaum noch Platz, sich frei um seine eigene Achse zu drehn. Es ist wohl nicht leicht, alles streng geeicht dank Regeln und der Norm sind wir homogen, konform. Wenn er innerlich brennt und den ganzen Tag denkt: „Das hat doch keinen Sinn – wo führt das alles hin?“ Oh, die Passivität ist das, was mich bewegt, schaut mich gnadenvoll an und sagt nichts. Denn ihr eiserner Blick schreckt mich kein Stück zurück ich erwidere mit hartem Gesicht. Wohin ich geh’? Ein stummes Theater – ich kann’s ja verstehn’: Die Bühne, die ist klein, und es gibt kaum noch Platz, sich frei um seine eigene Achse zu drehn.
